Die erste Schwangerschaft

Der Schwangerschaftstest verkündet es ganz deutlich: Das erste Baby ist unterwegs! Jetzt beginnt eine wirklich aufregende Zeit, in der der Körper sich zunehmend verändert und die Seele manchmal auf Achterbahnfahrt geht. Wenn im eigenen Bauch neues Leben heranwächst, dann kommen sowohl Vorfreude als auch Ängste auf.

Die ersten Schwangerschaftswochen

In den ersten Wochen bleibt der Bauch noch flach - und wenn die Schwangerschaftsübelkeit noch auf sich warten lässt, dann können junge werdende Mütter kaum glauben, was da in ihrem Inneren vor sich geht. Das erste Ultraschallbild beim Arzt zeigt womöglich nur einen kleinen, schwarzen Punkt. Wenn dieser Punkt allerdings anfängt zu pochen, dann ist das Unglaubliche geschehen: Ein winzig kleines Herz hat zu schlagen begonnen! Doch in gerade jetzt beginnt für viele Schwangere eine Zeit besonderer Unsicherheit: Bis zur Vollendung der zwölften Woche besteht erhöhtes Risiko für einen Frühabort. Beeinflussen lässt sich diese Gefahr kaum, aber die allermeisten Schwangerschaften gelangen über das erste Trimester hinaus!

Der Mutterpass: ein besonderes Dokument

Der zuständige Gynäkologe händigt der werdenden Mutter schon früh zu Schwangerschaftsbeginn den Mutterpass aus. Dieses Dokument in den Händen zu halten ist für viele Erstschwangere ein ganz besonderes Gefühl, sie blättern darin herum und freuen sich über jede neue positive Eintragung. Im Mutterpass hält der Frauenarzt alle wichtigen medizinischen Daten zur Schwangerschaft fest, aber für die werdende Mutter selbst ist dieses Dokument wie eine Bescheinigung für einen ganz neuen Lebensstatus. Erstschwangeren sei geraten, alle Fragen rund um den Mutterpass dem Arzt oder der betreuenden Hebamme zu stellen, statt an den manchmal unverständlichen Abkürzungen herumzurätseln. So lösen sich manche unnötigen Sorgen schnell in Luft auf.

Übelkeit vs. Heißhunger

Die meisten Schwangeren erleben eine Übelkeitsphase, die auf die ersten paar Wochen begrenzt bleibt. Dies ist eine Reaktion auf die nun vermehrt auftretenden Schwangerschaftshormone, die für den Körper noch ungewohnt sind. Ein Ausbleiben dieser Übelkeit kann einfach nur ein glücklicher Umstand sein und muss mit der Stabilität der Schwangerschaft gar nichts zu tun haben. Manche Frauen leiden hingegen unter Dauerübelkeit und häufigem Erbrechen: Diese Symptome können behandlungsbedürftig sein, vor allem dann, wenn die Versorgung des Embryos kaum noch gewährleistet ist. Die sagenumwobenen Heißhungerattacken hat fast jede Schwangere. Ein großer Appetit auf besonders Genüsse ist also ganz normal, doch die werdende Mutter sollte gemeinsam mit dem Frauenarzt die Gewichtszunahme im Auge behalten.: Allzu viel Fett und Zucker ist auch in der Schwangerschaft nicht förderlich.

Der Bauch wächst

Wenn der Bauchumfang beständig anwächst, dann wird die Schwangerschaft auch nach außen hin sichtbar. Das zweite Drittel erleben die meisten Frauen als besonders schön, denn die Übelkeitswelle ist in den meisten Fällen vorbei und der Bauch noch nicht so gewaltig groß. Manche Paare planen zu diesem Zeitpunkt noch einen Urlaub, um möglichst viele Energiereserven für anstrengendere Phasen zu sammeln. Viele Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, können sich gar nicht vorstellen, wie sehr das Kind sie in Zukunft beanspruchen wird. Das Leben wird sich mit Baby völlig verändern, denn dann fordert ein kleiner Mensch Tag und Nacht Versorgung und Liebe. Im Ultraschall lässt sich jetzt das Kind besonders gut darstellen, nach der 20. Woche bietet sich für besonders Neugierige auch ein 3 D - Ultraschall an.

Endphase der Schwangerschaft

Mit gutem Grund werden Schwangere in Deutschland in den letzten Wochen vor der Geburt in den Mutterschutz geschickt: Der Alltag gestaltet sich mit dem überdimensionierten Bauch deutlich schwieriger. Für die Frau ist der eigene Körper oftmals kaum noch wiederzuerkennen, manchmal wird sie zusätzlich noch von Wasserablagerungen in den Gliedmaßen gequält. Für die Schwangere ist nun endlich der Schongang angesagt, sie sollte möglichst viel relaxen und sich auch mal von anderen bedienen lassen. Allerdings gilt hier auch wie für jede Phase des Lebens: Bewegung hält gesund - jeden Tag ist mindestens ein Spaziergang empfehlenswert. Und wer das Gefühl hat, sich nur noch im Entengang fortbewegen zu können, dem sei versichert, dass er vermutlich Recht hat - aber bald ist es ja geschafft!

Glücklicher Ausgang einer anstrengenden Zeit

Die Geburt ist in mehrfacher Hinsicht der krönende Abschluss einer Schwangerschaft: Endlich findet das Baby seinen Weg nach draußen - doch davor steht noch die größte aller Anstrengungen für die werdende Mutter. Eine komplikationslose Spontangeburt ist für Mutter und Kind sehr wünschenswert. Im Geburtsvorbereitungskurs lernen nicht nur Erstgebärende alles, was sie für den Endspurt wissen müssen.

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