Das Baby kommt - Erwartungen und Vorfreude

Obwohl eine Schwangerschaft die natürlichste Sache der Welt ist, ist sie doch für werdende Eltern das größte Abenteuer ihres Lebens und ganz besonders beim ersten Kind schlagen die Gefühle Purzelbäume. Und obwohl viele werdende Väter so mitfiebern, dass sie sogar selbst ein paar Pfunde zulegen, ist die Schwangerschaft natürlich besonders für Frauen ein emotionales Erlebnis mit bisher ungekannter Tiefe. Die Vorfreude auf das Baby ist für viele werdende Mütter selbst dann überwältigend, wenn das Kind zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geplant war oder wenn der Partner die Schwangerschaft nicht mit unterstützt – ein Kind zu bekommen ist einfach für jede Frau wundervoll, verwirrend und aufregend zugleich.

Die Schwangerschaft ist körperlich und seelisch eine sehr sensible Phase. Der Hormonhaushalt scheint Achterbahn zu fahren und ganz besonders die ersten drei Monate sind für viele Frauen auch eine körperliche Herausforderung. Neben Übelkeit und ständiger Müdigkeit können auch Stimmungsschwankungen auftreten und viele Frauen berichten, dass sie zu Beginn ihrer Schwangerschaft oft nicht wussten, ob sie lachen oder weinen sollten, und wenn sie weinten, dann konnten sie selbst nicht sagen, ob es die Freude ist oder ein anderer Grund. Dieses Wechselbad der Gefühle ist aber völlig normal, denn ein Kind zu bekommen ist eine große Aufgabe, auf die wir uns nicht nur praktisch, sondern auch seelisch vorbereiten müssen.

Natürlich gehört der Nestbautrieb zu jeder Schwangerschaft und werdende Eltern verbringen viel Zeit damit, sich über Babyprodukte zu informieren, die schönsten und funktionalsten Babymöbel auszuwählen und Strampler zu sammeln. Für die Erstausstattung des Babys sollte man allerdings nicht zu viel kaufen, denn Babys wachsen erstaunlich schnell aus den kleinsten Größen heraus! Auch emotional müssen Eltern sich natürlich auf ihre Rolle vorbereiten, und dies fällt werdenden Müttern oft leichter als den Vätern. Die Mutter spürt schließlich unmittelbar, wie das Kleine in ihr wächst, wie aus ersten sanften Tritten der kleinen Babyfüße regelrechte Boxhiebe werden, wenn es im Mutterleib langsam eng wird. Schwangere Frauen spüren auch sehr schnell, wie ihr Baby auf ihre eigenen Stimmungen reagiert und können so eher eine emotionale Bindung aufbauen als die Väter.

Ein wichtiger Begleiter in der Schwangerschaft ist natürlich der Frauenarzt, denn zur Schwangerschaft gehören natürlich auch Ängste und Sorgen, die aber bei einer guten medizinischen Versorgung schnell verloren gehen. Das erste Ultraschallbild zu sehen ist für jede junge Mutter ein Ereignis, dass sie wohl nie vergessen wird und ein einfühlsamer Frauenarzt ist an Freudentränen gewöhnt! Noch wichtiger ist aber für viele Schwangere eine vertraute Hebamme, die ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geburtsvorbereitung spielt. Krankenhäuser und Geburtshäuser bieten Schwangerschaftsgymnastik und Geburtsvorbereitungskurse an, und in einem gut geleiteten Kurs werden nicht nur Entspannungsübungen und Atemtechnik vermittelt. Bei einer erfahrenen Hebamme ist auch immer Zeit für Fragen, die werdende Mütter bewegen. Der Hebammenberuf ist immer noch eine Frauendomäne, und das hat seinen guten Grund. Viele Hebammen haben selbst schon Kinder bekommen und können werdende Mütter nicht nur mit Fachwissen begleiten, sondern auch mit dem Verständnis, wie eine schwangere Frau sich fühlt.

Natürlich regt eine Schwangerschaft auch immer zum Träumen an. Wie wird das Baby aussehen? Wem wird es ähnlich sein, welche Talente wird es mit auf die Welt bringen und wie wird der Alltag mit dem Kind tatsächlich aussehen? Natürlich wissen junge Eltern, dass ihnen schlaflose Nächte und schmutzige Wäscheberge bevorstehen – der Gedanke an das Baby wiegt das alles aber auf! Trotzdem sollten Eltern sich die Freiheit erlauben, ihr Baby nicht vom ersten Moment an lieben zu „müssen“. Eine Geburt ist eine sehr schmerzhafte Erfahrung, und manchmal haben Eltern sich ihr Baby ganz anders vorgestellt, als es tatsächlich aussieht. Auch der Wunsch nach einem Jungen oder einem Mädchen wird ja von der Natur nicht immer erfüllt. Durch all diese Aspekte kann es passieren, dass Eltern in den ersten Tagen „fremdeln“ und sich erst an ihr Baby gewöhnen müssen. Nicht zuletzt die „Heultage“ nach der Geburt, wenn der Hormonhaushalt sich von der schwangeren Frau auf die stillende Mutter umstellt, bringen viele Frauen noch einmal durcheinander. Hat sich der Alltag mit dem Baby aber erst eingestellt und alle hatten Zeit sich zu beschnuppern, wird die Bindung umso intensiver und das Glück über ein gesundes Baby übertrifft alle Erwartungen. Man sagt, Vorfreude sei die schönste Freude. Das Baby in den Armen zu halten übertrifft aber alle Wünsche!

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