Vorbereitung auf die Schulzeit

Die Einschulung ist für jedes Kind und die Eltern ein wichtiges Ereignis. Der Schulranzen wird mit größter Sorgfalt ausgewählt und die Schultüte liebevoll gepackt. Ebenso wichtig ist jedoch die Vorbereitung des Sprösslings auf den neuen Lebensabschnitt. Die Eltern sollten mit ihren Kindern rechtzeitig einige Abläufe üben, damit die Umstellung auf die Schule leichter fällt.

Die stolzen Erstklässer

Jungen und Mädchen sind meist sehr stolz, wenn sie in die Schule gehen dürfen. Sie sind nun keine kleinen Kindergartenkinder mehr. Zu der Vorfreude kommt allerdings auch ein Gefühl des Unbehagens. Eltern und Kinder wissen nicht genau, was sie erwarten wird und wie mit der neuen Situation umgegangen wird. Eine rechtzeitige und gute Vorbereitung hilft, den Kleinen den Einstieg zu erleichtern. Generell gesehen sollte ein schulfähiges Kind gute motorische Fähigkeiten, eine hinreichende Bewegungsfähigkeit, eine geschulte Wahrnehmung und ein sozialverträgliches Verhalten aufweisen. Doch ein biologisches Konzept steckt hinter dem Begriff Schulreife nicht. Jeder Erstklässler muss individuell betrachtet werden. Es gibt allerdings einige Maßnahmen seitens der Eltern, die den Schulstart sinnvoll unterstützen können.

Ein guter allgemeiner Gesundheitszustand und einer neuer Rhythmus

Es mag banal klingen, dass das Kind für die Schule gesund sein soll. Die meisten Eltern kümmern sich um ihren Sprössling liebevoll, sodass sie die Gesundheit ihres Kindes stets bestätigen würden. Doch manchmal werden gesundheitliche Schwächen nicht frühzeitig wahrgenommen. Dazu gehören beispielsweise Schwächen im Bereich des Sehvermögens oder des Hörvermögens. Einige Eltern wundern sich nach Schulbeginn, warum ihr Kind nicht gut in der Schule mitkommt. Es ist daher empfehlenswert, das Kind regelmäßig hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu befragen bzw. zu beobachten. Für einige Kinder bedeutet die Schule zudem Stress, da nun der Tagesablauf straffer wird. Sie müssen sich neuen Hierarchien und Ordnungen unterwerfen. Neue Pflichten kommen auf sie zu. Eltern sollten daher vor dem ersten Schultag das Kind an feste Abläufe gewöhnen. Auch das Einführen von gewissen Ritualen kann helfen. Einige Wochen vor dem Schulstart sollte der neue Rhythmus geübt werden. Die letzten Ferientage werden nicht mit all ihren Freiheiten ausgekostet, sondern sollten auf die Schule vorbereiten. Dazu gehören eine zeitige Bettruhe und ein frühes Aufstehen.

Frühzeitig Kontakt zur Schule und zu anderen Eltern

Es ist hilfreich, wenn das Kind bereits vor der Einschulung Kontakt zu der Grundschule hat. So sollten Eltern bereits vor der Anmeldung mit dem Nachwuchs die Schule besuchen. Auch die Teilnahme an Schnuppertagen, Schulbasaren und Schulfesten kann sinnvoll sein. So gewöhnt sich das Kind frühzeitig an die Institution, in der es viel Zeit ohne Mutter und Vater verbringen wird. Zudem sollte der Schulweg gemeinsam abgegangen werden. Dadurch verliert das Kind ebenfalls die Angst vor dem unbekannten Gebäude und wird selbstsicherer. Doch nicht nur ein früher Kontakt zur Schule ist wichtig. Es ist auch empfehlenswert, sich mit den Eltern anderer Erstklässler zu unterhalten. So können Fahrdienste oder Hausaufgabenbetreuungen organisiert werden.

Kleine Dinge daheim üben

Zur Vereinfachung des neuen Lebensabschnitts sollten die Eltern mit dem Kind einfache Dinge wie das Lochen von Blättern und das Einheften von Papieren üben. In regelmäßigen Bastelstunden können diese kleinen Aufgaben spielerisch integriert werden. Dadurch wird das Kind sicherer, wenn es diesen Übungen in der ersten Klasse begegnet. Zudem hat es durch diese Maßnahmen mehr Zeit, sich auf die vielen anderen neuen Sachen zu konzentrieren. Ebenso es ist bedeutsam, den Umgang mit der Kleidung zu üben. Es sollte sich möglichst frühzeitig selbst ankleiden können. Dies betrifft auch das Schließen des Reißverschlusses von der Jacke und das Binden der Schnürsenkel. Spätestens im Sportunterricht werden die Kinder diesen Aufgaben begegnen. Damit für sie keine stressige Situation entsteht, sollten die Sprösslinge diese bewältigen können.

Angstfrei der Schule begegnen

Kinder sollten sich auf die Schule freuen können und mit Zuversicht in den neuen Lebensabschnitt starten. Eltern dürfen ihnen daher keine Angst machen und durch antiquierte Sprüche verunsichern. Es ist besser, die natürliche Neugier der Kleinen zu bewahren und mit Liebe zu fördern. Kinder möchten lernen. Zur Einstimmung sollte zudem im Haus ein ruhiger Platz eingerichtet werden, der für die Hausaufgaben vorgesehen ist. Die Sprösslinge können bei der Einrichtung dieses Platzes helfen. Es ist wichtig, dass das Kind sich an dem Platz wohlfühlt. Mit Spielsachen sollte dieser jedoch nicht überfrachtet werden, da dies die Konzentration beeinträchtigen kann. Nach den ersten Schultagen sollte ein Rhythmus gefunden werden, wie der Ablauf nach den Schulstunden sich gestaltet.

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