Großeltern sparen für später

Wohl dem Enkel, dessen Großeltern Monat für Monat unbemerkt etwas in die Sparbüchse stecken, damit das Kind später auf finanzielle Reserven zurückgreifen kann, wenn es etwas  anschaffen möchte oder das Geld für die Ausbildung benötigt. Schließlich soll es der Enkel ja mal einfacher haben. Sparziele zur Unterstützung der Enkelkinder gibt es viele. Viele Großeltern sparen für das Studium der Enkelkinder, andere sparen auf den Führerschein, den zwanzigsten Geburtstag oder auf die Volljährigkeit hin. So ein Führerschein ist nicht ganz billig und wer seinen Führerschein erfolgreich erworben hat, träumt natürlich auch von einem eigenen Auto. Auch das Studentenleben will finanziert sein. Da lernt es sich doch viel leichter, wenn man ein paar Tausend Euro im Hintergrund weiß.

Ein Sparbuch ist ein schönes Geschenk – aber unrentabel

Die Nummer Eins des Sparens für die Enkelkinder ist wohl immer noch das Sparbuch, obwohl es unter den Gesichtspunkten der Rendite nicht gerade effektiv ist. Aber so ein Sparbuch hat auch einen symbolischen Charakter. Es kann dem Enkelkind zum gewählten Anlass feierlich überreicht werden. Aber dieser feierliche Anlass steht in keinem Verhältnis zu den maximal 0,5% Zinsen – gerade über so eine lange Vertragslaufzeit sollte auf die Rendite wirklich geachtet werden.

Hier passt der Bausparvertrag schon besser in das Bild, Zwar besteht er nur in Form eines Vertrages und eines Kontos, aber mit dem Überreichen der Bausparurkunde kann auch ein symbolischer Wert erzielt werden. Der Bausparvertrag kann bis zu 4% Rendite erwirtschaften, was wirklich einer sehr guten Anlageform entspricht.
Bausparverträge und Sparbücher sind sichere Anlageformen und durchaus als "Sparbüchse für später" geeignet.

Zinseszins mit Festgeld

Haben die Großeltern eine größere Summe für die Enkelkinder zur freien Verfügung, empfiehlt sich unter Umständen, diesen Betrag als Festgeld bei seiner Hausbank oder einer anderen Bank seiner Wahl anzulegen. Über einen festgelegten Zeitraum gibt es einen festen Zinssatz. Die Auszahlung erfolgt am Ende der vorher festgelegten Laufzeit zusammen mit Zins und Zinseszins. Der Zinseszinseffekt sollte nicht unterschätzt werden; er kann sich zu einem richtigen Sparturbo entwickeln.

Steigt das allgemeine Zinsgefüge in der Vertragslaufzeit, ärgert man sich vielleicht, aber wenigstens ist das Geld bei der Bank sicher und es kommt ein nettes Sümmchen heraus. Ein Vergleich der verschiedenen Konditionen lohnt sich in den meisten Fällen. Ob man aber noch ein Konto bei einer anderen Bank für das Festgeld eröffnen möchte, ist eine andere Frage.

Tagesgeld ist sehr flexibel

Wer es gerne etwas flexibler mag, nutzt ein Tagesgeldkonto. Ein Tagesgeldkonto hat keinerlei feste Laufzeiten. Oma und Opa können einzahlen, wie viel und wann immer sie wollen. Auch das Abheben des Geldes ist nicht an Fristen gebunden. Über die eingezahlte Summe kann täglich verfügt werden. Auf einen festen Zinssatz können sich die Großeltern beim Tagesgeld allerdings nicht verlassen. Der Zinssatz kann durchaus schwanken. Sowohl nach unten als auch nach oben. Gerade wie die aktuelle Lage an den Finanzmärkten es vorgibt.

Eine bessere Rendite mit Fonds

Kennen sich die spendablen Großeltern gut mit weiteren Sparmöglichkeiten aus, wählen sie vielleicht einen Investmentfonds. Ein Investmentfonds ist auch sicher, nur der Wert der angesparten Anteile kann schwanken. Dafür gibt es dann aber auch eine weitaus höhere Rendite als auf dem Sparbuch oder beim Festgeld. Schließlich investiert man in Aktien, Anleihen und Immobilien. Aber über einen Sparzeitraum von vielleicht 15 bis 20 Jahren können unerwünschte Kursschwankungen nach unten leicht ausgeglichen werden. Nur sollte der Ausstieg aus einem Investmentfonds gut gewählt werden. Es wäre unklug, seine Werte dann zu Geld zu machen, wenn die Finanzmärkte mal wieder unter Turbulenzen leiden und das Börsenbarometer nur nach unten zeigt.

Sparpläne von Versicherungen

Auch Versicherungsgesellschaften bieten Ansparpläne für die Kinder und Enkelkinder an. Meistens gekoppelt mit einer Lebensversicherung für das Kind. Erreicht das Kind das Ende der Vertragslaufzeit, was sehr wahrscheinlich ist, steht ihm die angesparte Summe zu und es kann sich das langersehnte Auto kaufen. Diese Art Ansparverträge sind zwar sicher, werfen aber nur eine schmale Rendite ab.

Sich informieren zahlt sich aus

Es lohnt sich durchaus, sich ein paar Wochen mit dem Thema Geldanlage für die Enkelkinder zu befassen und eine Sparform zu wählen, mit der man sich wohl fühlt, die man versteht und die dann auch noch eine annehmbare Rendite für das Enkelkind bringt.

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