Schwere Krankheiten bei Kindern

Schwere Krankheiten bei Kindern

Viele Menschen durchlaufen vor allem während ihrer Kindheit einige schwere Infektionskrankheiten, die der Volksmund auch gerne Kinderkrankheiten nennt. Darunter fallen Windpocken, Mumps, Masern, Keuchhusten aber auch Röteln und Scharlach. Kinderkrankheiten sind durchaus gefährlich; Organschäden sind durch jede Infektionskrankheit im Kindesalter möglich. Diese können mitunter auch lebensgefährliche Ausmaße annehmen. Aus diesem Grund raten Mediziner immer mehr zu Impfungen. Dennoch: Kinderkrankheiten kann man nur selten vermeiden. Die Alarmzeichen sind eindeutig. Das Kind ist quengelig, hat rote Wangen, fühlt sich abgeschlagen und müde. In erster Linie sind Bakterien und Viren für Kinderkrankheiten verantwortlich. Viele Kinderkrankheiten, wie etwa die Kinderlähmung, sind in Mitteleuropa - auf Grund des Impfschutzes - beinahe ausgestorben. Dennoch bedeutet das nicht, dass sie nicht mehr auftreten.

Die ersten Symptome von Mumps

Eine ansteckende und bekannte Kinderkrankheit ist Mumps. Viele Eltern glauben, dass Mumps eine klassische Tröpfcheninfektion ist, jedoch kann Mumps auch durch Gegenstände, welche mit einem kontaminierten Speichel befallen sind, übertragen werden. Die Krankheit beginnt mit den Symptomen erhöhter Temperatur - oftmals glauben Eltern, dass das Kind die klassische Grippe hat. Die Kinder leiden unter einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse, die jedoch nicht eitrig ist. Die Wagen werden dick. Der einzige Vorteil: Wer einmal Mumps hat, bekommt Mumps nie wieder. Die Inkubationszeit für Mumps beträgt 14 bis etwa 24 Tage. Komplikationen: Das Krankheit kann auch die Schilddrüse oder Bauchspeicheldrüse befallen. Stecken sich die Kinder (vor allem Jungs) im Teenageralter an, ist eine Hodenentzündung möglich. Eine Komplikation: Sterilität des Jungen. Eine weitere Komplikation von Mumps ist eine Gehirnhautentzündung.

Die altbekannten Masern

Auch Masern sind eine hochansteckende Virusinfektion, die auf Grund einer Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Krankheit beginnt mit den Symptomen Reizhusten und Schnupfen. Oftmals klagen die Kinder über eine Bindehautentzündung, haben vermehrt Kopfschmerzen und Fieber. Ebenfalls treten kleine Flecken auf der Mundschleimhaut auf. Nach rund vier Tagen tritt der Ausschlag auf. Das Kind hat hellrote Flecken am Rumpf und Kopf. Auch die Beine und Arme sind betroffen. Später werden die Flecken eher braun - das Fieber steigt stark an. Die Inkubationszeit beträgt 14 Tage. Komplikationen sind Entzündungen der Lunge oder des Mittelohrs; eine weitere Komplikation ist die Gehirnhautentzündung. Erste Symptome von Komplikationen sind Augenentzündungen, starke Kopfschmerzen sowie Atembeschwerden und auch ein steifer Nacken.

Eine hoch ansteckende Krankheit - Windpocken

Auch Windpocken sind eine klassische schwere Kinderkrankheit, die hoch ansteckend ist. Auch Windpocken zählen zur Tröpfcheninfektion. Das Sekret der Bläschen ist ansteckend. Die Kinder klagen zu Beginn über Unwohlsein und haben Fieber. Rund zwei Tage später entstehen am Körper Knötchen. Diese sind charakteristisch für den Windpocken-Ausschlag. Die Knötchen füllen sich, beginnen zu jucken und sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Diese treten vor allem am Rumpf und im Gesicht auf. Die Inkubationszeit der Windpocken beträgt bis zu 21 Tage. Komplikationen sind unter anderem Entzündungen der Lunge sowie eine Gehirnhautentzündung. Diese ist mitunter lebensgefährlich.

Die klassische Kinderkrankheit - Röteln

Eine weitere Erkrankung, die mit grippeähnlichen Symptomen beginnt, sind Röteln. In den ersten Tagen sind vermehrt rote Flecken am Körper des Kindes, die sich vom Gesichter bis über den Rumpf ausbreiten. Der Ausschlag erinnert in erster Linie an Masern. Die Lymphknoten schwellen an; ebenfalls hat das Kind Fieber. Dennoch fühlen sich Kinder mit Röteln oftmals gesund. Die Inkubationszeit beträgt maximal 21 Tage. Röteln sind eine der wenigen Kinderkrankheiten, welche keine großartigen Komplikationen mit sich bringen. Rund ein Drittel der erkrankten Mädchen klagt über Gelenksentzündungen. Die Erkrankung sorgt nur dann für gravierende Komplikationen im Erwachsenenalter, vor allem, wenn Schwangere an Röteln erkranken. Hier sind Missbildungen des Kindes sowie eine Totgeburt möglich.

Die Erkrankung durch Streptokokken - Scharlach

Die bakterielle Erkrankung Scharlach wird durch Streptokokken verursacht. Die Streptokokken sind für dutzende Krankheiten verantwortlich. So sind sie etwa der Auslöser für Gehirnhautentzündungen, Lungenentzündungen oder auch die bekannte Mandelentzündung. Die Streptokokken werden mittels der Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit ist relativ kurz - sie beträgt höchstens vier Tage. Kinder klagen über plötzliche Kopf- oder Halsschmerzen. Danach tritt hohes Fieber ein. Charakteristisch ist der Hautausschlag in Verbindung mit einer roten Zunge (Himbeerzunge). Bei einer nicht ausreichenden Behandlung mit Antibiotika ist es möglich, dass sich die Bakterien ausbreiten und auch Herz-, Gelenk- sowie Nierenschäden auftreten. Ebenfalls sind dadurch Dauerschäden möglich.

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