Krebs bei Kindern

Schon für einen Erwachsenen ist die Diagnose Krebs ein Schock. Wird bei einem Kind die Diagnose Krebs gestellt, so wird das ganze bisherige Leben auf den Kopf gestellt. Die Ängste und der oftmals ernste Verlauf der Krankheit Krebs sind für alle Beteiligten eine schwere Belastungsprobe. Dennoch gibt es Dinge, die Mut machen - und davon handelt dieser Text über Krebs bei Kindern.

 

Diagnose Krebs wird gestellt

 

An erster Stelle der guten Dinge die mit der Diagnose Krebs bei Kindern stehen: Die Heilungschancen steigen ständig. Durch die Fortschritte in der Medizin lassen sich die unterschiedlichen Krebsarten immer besser heilen und je früher die Diagnose erstellt wird, desto besser, auch wenn sie natürlich zuerst ein großer Schock ist. Sehr wichtig ist es für die Eltern zu wissen: Niemand hat Schuld, wenn ein Kind an Krebs erkrankt. So einfach und "platt" es auch klingen mag: Die Krankheit schlägt zu und keiner trägt eine Schuld daran. Dies sollten gerade die Eltern niemals vergessen und Kraft für alle nun folgenden Schritte daraus schöpfen.

 

Das Leben der Familie ändert sich drastisch

 

Neben der rein medizinischen Behandlung des erkrankten Kindes muss die Familie den Alltag bewältigen, der sich zum Teil erheblich verändert. Viele Dinge und Aktionen werden nun an Arzt- und Krankenhausterminen ausgerichtet. Hierbei ist es für das Kind und die Eltern ungemein hilfreich, dass es im Krankenhaus nicht mehr die starren, kurzen Besuchszeiten von einst gibt. Im Gegenteil: Die Kliniken ermöglichen es einem Elternteil, mit dem Kind gemeinsam im Krankenhaus zu leben. So können Mutter oder Vater den ganzen Tag an der Seite des Kindes sein, es trösten und auf jeden Schritt in der medizinischen Behandlung vorbereiten. Denn dies gelingt jeder Mutter, jedem Vater viel besser als einem Arzt, mag er auch noch so gut psychologisch geschult sein.

 

Verdienstausfall der Eltern ausgleichen

 

Wenn ein Elternteil, das mit in die Klinik zieht, berufstätig ist, muss der Beruf - zumindest zunächst und auf unbestimmte Zeit - aufgegeben werden. Viele Arbeitgeber werden mit großem Verständnis reagieren und es lohnt sich, mit dem oder der Vorgesetzten zu besprechen, wie die berufliche Zukunft nach dem Krankenhausaufenthalt aussehen kann. Dabei sollte auch eine angemessene Zeit nach der Rückkehr nach Hause eingerechnet werden.

Wie lange eine Krebstherapie dauert, lässt sich grundsätzlich kaum vorhersagen. Die meisten Behandlungen dieser Art ziehen sich zwischen sechs Monaten und zwei Jahren hin. Ausführliche und regelmäßige Gespräche mit den Ärzten sind sehr wichtig und dabei sollte mehr als ein Elternteil anwesend sein. Beide Eltern oder - bei Alleinerziehenden - Großeltern, ein Freund bzw. eine Freundin können bei diesen Gesprächen helfen, indem sie genau zuhören und Fragen stellen, an die Mutter oder Vater in diesen schweren Momenten vielleicht nicht denken.

 

Auszeit durch Versicherung für schwere Krankheiten finanzieren

 

Um sich diese Auszeit aus dem Berufsleben auch leisten zu gönnen, sollten Eltern für ihre Kinder eine Versicherung für schwere Krankheiten abschließen. Diese Versicherung erstattet eine Geldleistung, zB 50.000 Euro, wenn die Diagnose Krebs bei dem versicherten Kind gestellt wird. Aber auch bei 50 weiteren Krankheiten. Von diesem Geld sollten sich die Eltern die Auszeit aus dem Job nehmen können, weil sie nicht so sehr auf das Gehalt angewiesen sind. Die Auszahlung aus der Versicherung für schwere Krankheiten kann auch dazu genutzt werden, um sich eine Zweitwohnung in der Nähe der Klinik zu mieten, um eine Putzhilfe für den Haushalt zu nehmen oder um für die Geschwisterkinder eine Betreuung zu organisieren.

Diese Versicherung kostet monatlich 25,00 Euro - 30,00 Euro. Nähere Details sind hier zu finden. Versicherung für schwere Krankheiten

 

Auch die Kinder daheim brauchen Hilfe

 

Was außerdem äußerst wichtig ist: der Alltag zu Hause. Vor allem, wenn zu Hause gesunde Geschwister leben, ist für sie dieselbe Unterstützung nötig wie für das kranke Kind und die Eltern. Die Geschwister erleiden dieselben Ängste und Schockzustände und fühlen sich dadurch, dass sie gesund sind, häufig schuldig oder überflüssig. Alles scheint sich um das kranke Geschwisterkind zu drehen und sie selbst erhalten - aus verständlichen Gründen - nicht die Aufmerksamkeit, die sie doch genauso dringend brauchen.

Sowohl für diesen Fall als auch grundsätzlich gilt: Eine Familie, in der ein Kind an Krebs erkrankt, benötigt ein zuverlässiges Netz aus Helfern von außen. Das können die Großeltern und weitere Verwandte sein, gute Freunde und Bekannte und natürlich Fachkräfte wie Ärzte und Psychologen. Eine psychologische Begleitung und Beratung ist für alle Familienangehörigen sehr wichtig. Sie fängt die Ängste und emotionalen Belastungen so weit wie möglich auf und gibt Hilfestellungen für die Bewältigung dieser Gefühle und auch im Alltag. Wenn die Familie nicht allein ist, lässt sich die schwere Situation viel besser ertragen und niemand muss seine wahren Gefühle verbergen oder "herunterschlucken".

 

Normalität zulassen

 

Wann immer es möglich ist, sollten die Eltern versuchen, jene Aktivitäten durchzuführen, die es schon vorher in der Familie gab: Ausflüge, Besuche von Verwandten und Freunden, bewusst miteinander verbrachte Zeit. Je nach Krankheitsverlauf des Kindes gibt es vielleicht Aktivitäten, an denen das kranke Kind teilnehmen kann, zum Beispiel ein Kinobesuch. Und auch die gesunden Geschwister haben viel von solchen Aktionen.

Sich der Situation stellen, aber sie nicht das ganze Leben einnehmen lassen - offen damit umgehen und zugleich den Ausgleich durch andere Dinge suchen - ein verlässliches Helfernetz aufbauen und die Hoffnung bewahren: Mit diesem Weg kann der Krebserkrankung des Kindes ein kleines Stück von ihrer Schwere genommen werden.

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