Ernährung eines Babys

Eine gute Ernährung für das Kind ist wichtig. Langsam wird das Baby an Breinahrung gewöhnt, welche die Gesundheit des jungen Lebens unterstützt. Was anfangs etwas kompliziert erscheint, ist bei näherer Betrachtung ganz einfach. Im Folgenden wird ein Ernährungsplan für das Baby vorgestellt, welcher die unterschiedlichen Entwicklungsstufen berücksichtigt. Dieser dient als grobe Orientierung und darf nicht zu statisch gesehen werden. Die Individualität des Babys muss stets beachtet werden.

Die ersten vier Lebensmonate

Die Babyernährung ist in den ersten vier Lebensmonaten sehr unkompliziert. Renommierte Institutionen wie die World Health Organization raten, den jungen Nachwuchs ausschließlich zu stillen. Durch die Muttermilch erhält das Kind alle wichtigen Nährstoffe, die es benötigt. Mütter, die nicht stillen wollen oder können, müssen ihr Baby mit einer speziellen Babymilchnahrung ernähren. Diese beinhaltet ebenfalls alle bedeutsamen Nährstoffe, damit sich das Kind gesund entwickeln kann. Getränke sind noch nicht notwendig, da bereits die Muttermilch bzw. die Milchnahrung den Durst des kleinen Kindes befriedigt.

Der erste Brei ab – circa ab dem fünften Lebensmonat

Ab dem fünften Lebensmonat bzw. einem Alter von vier Monaten können die Eltern beginnen, dem Baby den ersten Brei anzubieten. Wann der Zeitpunkt genau ist, unterscheidet sich von Baby zu Baby. Parallel zu dieser Beikost erfolgt die Milchernährung. Letztere reicht alleinig nicht mehr aus, um den erhöhten Nährstoff- und Energiebedarf des Kindes zu decken. Damit der Zögling Eisen und andere bedeutende Nährstoffe hinreichend erhält, sollte eine Milchmahlzeit durch einen Gemüse-Fleisch-Kartoffel-Brei ersetzt werden. Es ist empfehlenswert, dass diese Mahlzeit zur Mittagszeit erfolgt. So hat das Baby bis zur Bettzeit genügend Zeit für die Verdauung. Die Gabe von Brei kann dazu führen, dass das Kind mehr Flüssigkeit verlangt. Aus diesem Grund können zwischen den Milchmahlzeiten Getränke angeboten werden. Zum Trinken eignen sich am besten Wasser ohne Kohlensäure und nicht gesüßte Tees.

Erweiterung durch den Milch-Getreide-Brei – circa ab dem sechsten Lebensmonat

Nachdem sich das Baby circa vier Wochen an Gemüse-Fleisch-Kartoffel-Brei gewöhnen konnte, darf mit dem Milch-Getreide-Brei eine weitere Beikost gereicht werden. Es wird empfohlen, diese Mahlzeit am Abend zu geben. Sie ersetzt damit eine Milchmahlzeit. Sollte es nicht anders möglich sein, kann diese Beikost jedoch auch am Morgen gefüttert werden. Am Abend sollte das Kind dann den Gemüse-Fleisch-Kartoffel-Brei erhalten. Mit der zweiten Breinahrung wächst die Nachfrage des Babys nach Flüssigkeit. Daher sollten Mütter und Väter darauf achten, dem Kind verstärkt gesunde Getränke wie stilles Wasser und nicht gesüßten Tee anzubieten.

Der dritte Brei kommt - circa ab dem siebten Lebensmonat

Nachdem sich das Baby mindestens vier Wochen an den Milch-Getreide-Brei gewöhnt hat, folgt die Einführung des dritten Breis. Mit dem Getreide-Obst-Brei erhält der Zögling eine vitaminreiche Zwischenmahlzeit, welche am Vormittag oder am Nachmittag gereicht wird. Dadurch wird eine weitere Milchmahlzeit ersetzt. Dies bedeutet, dass circa am Ende des neunten Lebensmonates die Ernährung des Babys aus drei Breinahrungen und einer oder zwei Milchmahlzeiten besteht. Wichtiger denn je ist eine ausreichende Gabe von Flüssigkeit, da nur noch wenig Milch aufgenommen wird.

Das Interesse an fester Nahrung - circa ab dem 10. Lebensmonat

Etwa ab dem 10. Lebensmonat entwickelt das Baby ein Interesse an fester Nahrung. Dies ist ein guter Zeitpunkt, Schritt für Schritt die Breimahlzeiten durch gesunde Familienkost zu ersetzen. So geht der Gemüse-Fleisch-Kartoffel-Brei in eine warme Mahlzeit über. Anstelle des Milch-Getreide-Breis wird eine Brotmahlzeit gereicht. Diese kann auf Wunsch durch ein Glas Milch ergänzt werden. Der Getreide-Obst-Brei wird durch Joghurt, Früchte oder Gemüse ausgetauscht. Die Lebensmittel werden am Vormittag und am Nachmittag dem Kind gegeben. Letztendlich kann auch die verbleibende Milchmahlzeit durch ein Brot ersetzt werden. Einige Mütter stillen ihr Kind weiterhin. Das Stillen kann auf Wunsch in den Ernährungsplan integriert werden.

Eine bedächtige Umgewöhnung der Ernährungsgewohnheiten

Die Umstellung vom Stillen auf Breinahrung und schließlich feste Nahrung erfolgt bedächtig. Jedes Kind ist unterschiedlich, weshalb der Ernährungsplan nur als grober Anhaltspunkt gesehen werden sollte. Viele Ein- und Zweijährigen möchten zwar keine Babys mehr sein, aber sie mögen immer noch ihren Lieblingsbrei. Schritt für Schritt gewöhnen sie sich an feste Nahrung. Es ist wichtig, die Kinder am gesunden Familienessen teilnehmen zu lassen. Dies sollte jedoch ohne Druck erfolgen. Zudem muss bedacht werden, dass der Organismus des Kleinkindes längst nicht ausgereift ist. Damit eine gesunde Entwicklung möglich ist, sollte der Nährstoffgehalt ausgewogen sein. Die Kalorienmenge muss auf das Alter und die Körpergröße zugeschnitten sein. Des Weiteren ist es sehr wichtig, dass die Lebensmittel arm an Schadstoffen sind.

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